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Produktedetails


Art.Nr:
69567
Autor: / Künstler:
Luther, Martin
Titel:
COLLOQVIA || Oder || Tischreden Doc=||tor Martini Lutheri/ so er in vielen || jaren/ die Zeyt seines Lebens/ gegen Gelehrten Leuthen/|| Auch hin vnd wider bey frembden Gesten/ vnd seinen Tischgesellen ge=||führet/ Darinn von allen Articklen vnser Religion
Untertitel / Graf. Technik:
Schlagwort:
Alte Drucke - nach 1550
Bindung / Bildgrösse:
Neuerer Pergament-Bd. /(alte blindgeprägte Deckel aufmontiert) über 4 echte Bünde.
Verlag:
Peter Schmid
Ort:
Frankfurt
Erscheinungsjahr:
1567
Buchdaten / Blattgrösse:
4°, Titelbl. in Rot- u. Schwarzdr., Titelholzschn., 12 Bl., 582 S., 18 Bl. (Register u. summarischer Inhalt)
Zustand:
Kanten berieben, Schnallen fehlen. Besitzervermerk von alter Hand: « Ludervich Roche , anno 1567». 1/3 des Buchblocks am oberen Steg und im Falz etwas wasserändig, Titelblatt etwas stärker. Insgesamt ein gutes Exemplar.
Bemerkung:
VD16 ZV 22662. - Statt zu schweigen, wie es für Martin Luthers während seiner Mönchszeit üblich war, leitet er häufig kurz nach Beginn des Essens in ein lebhaftes Gespräch über. Die Gesprächsinhalte kennen keine Tabus. Alles, was am Tag vorgefallen war, kann hier besprochen werden. Aber selbstverständlich sind es meistens theologische oder kirchliche Themen, die erörtert werden, zum Beispiel indem Martin Luther Ergänzungen zu seinen Schriften oder Predigten liefert. Cordatus beginnt systematisch mitzuschreiben Die Gespräche verlaufen zumeist in lebhafter Diskussion. Ein reger Gedankenaustausch entwickelt sich. Manchmal hält Martin Luther aber auch eine längere Rede, die er zwar nicht als solche konzipiert hatte, die sich aber als Folge seiner spontanen Überlegungen und Gedanken ergibt. Nicht selten kommt es vor, dass ein Teilnehmer dieser Tischgespräche ein paar Stichworte notiert, um sich später besser an die Worte des verehrten Professors erinnern zu können. Aber erst der Zwickauer Pfarrer Konrad Cordatus, der ab Sommer 1531 für längere Zeit als Logiergast im Hause Luther verweilt, fasst Mut und beginnt, die Tischreden Martin Luthers systematisch bereits während des Essens mitzuschreiben. Martin Luther duldet diese Mitschriften nicht nur von Anfang an, er motiviert später sogar seine Gäste, etwas wörtlich festzuhalten, wenn ihm ein Aspekt besonders wichtig ist. Allerdings wird er wohl nie daran gedacht haben, dass diese Mitschriften in hunderten von Jahren als Buch veröffentlicht werden. In der Zeit von 1531 bis zum Tod Martin Luthers im Jahre 1546 sind zahlreiche Gespräche von den Teilnehmern festgehalten worden. Bereits ca. 20 Jahre nach Martin Luthers Tod, wurden diese Gesprächsnotizen gesammelt, systematisiert und unter dem Titel „Tischreden“ von Johann Aurifaber (1519-1575) 1566 erstmals veröffentlicht.
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