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Produktedetails


Art.Nr:
37618
Autor: / Künstler:
Herbin, Auguste
Titel:
L‘art non-figuratif non-objectif
Untertitel / Graf. Technik:
Schlagwort:
Kunst - 20 Jht.
Bindung / Bildgrösse:
Brosch. m. OU u. Transparent-OU.
Verlag:
Editions Lydia Corti
Ort:
Paris
Erscheinungsjahr:
1949
Buchdaten / Blattgrösse:
Gr.8°, 131 S. m. 2 farb. u. 17 Taf., im Anhang 7 farb. Siebdrucke a. Taf.
Zustand:
Kopf min. rissig, OUs v. a. am Rücken gebräunt, die lithogr. Tafeln mit leichtem braunen Abklatsch auf die gegenüberliegende Seite.
Bemerkung:
Ex. Nr. 528 der 1000 Ex. der Normalausgabe. Gestaltung von W. Hächler. Auguste Herbin (1882 - 1960) studierte zunächst an der Kunstakademie in Lille, dann 1901 in Paris, wo er sich um 1910 dem Kubismus zuwandte. Im Verlauf der zwanziger Jahre näherte er sich immer stärker der Abstraktion zu, der er sich nach 1926 endgültig widmete.1931 gründete er mit Georges Vantongeloo die Gruppe «Abstraction-Création». Seine Formen wurden nun durchgehend geometrisch und seine reinen Farben flächenhaft aufgetragen. Um 1940 entwickelte er sein «malerisches Alphabet», ein Kompositionssystem, das auf der Struktur der Buchstaben beruhte. Sein Bestreben war es, ein einfaches Formenvokabular zu schaffen; sein Einfluss auf die jungen abstrakten französischen Maler war schon vor dem 2. Weltkrieg beträchtlich, vor allem aber nach dem Erscheinen dieses Buches, in dem er in Anlehnung an Goethe die geistige Dimension der Farbe erklärt. Herbin war ein Schüler von Rudolf Steiner. Er war als Maler lange verkannt und konnte erst während der letzten Jahre seines Lebens von der Malerei leben und dies auch nur mit Hilfe von Denise René, der grossen Vorkämpferin für die abstrakte geometrische Kunst, die seine Werke regelmässig in ihrer Galerie in Paris ausstellte und ihm seinen ersten wirklichen Vertrag verschaffte, als er bereits 65 Jahre alt war. Sein Genie kam nun zur vollkommenen Entfaltung und man reihte ihn zu den grossen Theoretikern der abstrakten Kunst wie Mondrian oder Kandisky ein.  
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