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Produktedetails


Art.Nr:
15224
Autor: / Künstler:
Lichtsteiner, Rudolf - Hugo Loetscher
Titel:
Eine Schiene öffnet das Tal
Untertitel / Graf. Technik:
100 Jahre Eisenbahn im Glarnerland
Schlagwort:
Eisenbahnen / Technik / Naturwissenschaft / Helvetica - Glarus / /
Bindung / Bildgrösse:
Brosch.
Verlag:
Kunsthaus Glarus
Ort:
Glarus
Erscheinungsjahr:
1979
Buchdaten / Blattgrösse:
Quer-8°, 103 S., durchgeh. Abb.
Zustand:
Verlagsfrisch.
Bemerkung:
Katalog zur Ausstellung die auch im Verkehrshaus Luzern und auch im Kunstgewerbemuseum in Zürich gezeigt wurde. Um 1740 hält mit der ersten Zeugdruckerei die Fabrikindustrie Einzug ins Tal, was dazu führt, dass die Weberei aufgenommen wurde. In Zeiten des Niedergangs – wegen der Maschinenspinnerei und -weberei – kam es zu Auswanderungswellen. Mitte des 19. Jahrhunderts verliess jede zwölfte Person das Glarnerland. An diese wirtschaftlich schlimmen Situationen erinnert die Siedlung «New Glarus» im Staate Wisconsin/USA, die 1845 von ausgewanderten Glarnern und Glarnerinnen errichtet wurde, und zu der immer noch gute Beziehungen bestehen. Einige Jahre später (um 1865) kam es zum «glarnerischen Wirtschaftswunder» zu dem der Bau der Eisenbahn massgeblich beitrug. Die Bevölkerung wuchs stark an. Die Textilindustrie bot über 10'000 Arbeitsplätze an und ihre Produkte gelangten wegen ihrer ausgezeichneten Qualität, Marktforschung vor Ort und weit verzweigtem Netz an Handelsniederlassungen in jeden Winkel der Erde. Die Bahnstrecke Weesen–Linthal bzw. Ziegelbrücke–Linthal, auch als Glarnerlinie bezeichnet, wurde in zwei Etappen und von zwei Bahngesellschaften eröffnet. Die Strecke von Weesen über Näfels-Mollis nach Glarus wurde am 15. Februar 1859 von den Vereinigten Schweizerbahnen (VSB) eröffnet. Die Eröffnung erfolge zusammen mit der Strecke Rüti–Rapperswil–Weesen. Die Strecke von Glarus über Schwanden nach Linthal wurde am 1. Juni 1879 von der Schweizerischen Nordostbahn eröffnet. Am 20. September 1875 erreichte von Ziegelbrücke herkommend die Linksufrige Zürichseebahn den Bahnhof Näfels-Mollis, den die Schweizerische Nordostbahn erbaut hatte. Diese Strecke leitete einen Grossteil des Verkehrs zwischen Weesen und Näfels-Mollis auf sich um, so dass die alte Streckenführung unrentabel wurde. Deshalb wurde die Strecke per 1. Januar 1931 von den SBB stillgelegt und später abgebaut. Der Bahnhof Weesen wurde anlässlich der Eröffnung der Doppelspurstrecke am 18. Mai 1969 verlegt. In Schwanden bestand zwischen dem 7. August 1905 und dem 31. Mai 1969 Anschluss an die schmalspurige Sernftalbahn.
Preis € 17.00 CHF 20.00

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